Media Converter Flex 4: Preview und die Frage nach dem fairen Preis

Media Converter Flex ist meine bisher umfangreichste App und ich freue mich, wie gut sie bei den Nutzerinnen und Nutzern ankommt: Sie hat aktuell 4,8 Sterne im App Store und ist regelmäßig in den Top 10 unter den Produktivitäts-Apps. Obwohl ich stolz und zufrieden mit mit der App, hätte ich diesen Erfolg nie erwartet und ich freu mich jeden Tag darüber. Gleichzeitig fühle ich mich mit jedem Kauf – egal ob durch eine Einzelperson oder eine Institution – sehr, sehr geehrt.

Vielen Dank für das große Vertrauen und die Nutzung meiner App!

Heute möchte ich einen Überblick über einen großen Sprung geben, der demnächst ansteht: Media Converter Flex 4!

Features von Media Converter Flex 4

Mit dem Sprung auf Version 4 bekommt Media Converter Flex einige neue Features:

  • Komplett neues Design: Die Navigation wurde grundlegend verändert. Nutzer*innen befinden sich beim Start der App sofort im „Video umwandeln“ Bereich, wo sie ein Video auswählen und umwandeln können. Damit und dank weiterer Detail-Verbesserungen im UI lässt sich die App noch schneller und einfacher bedienen.
  • Videos in GIFs umwandeln: Manchmal muss es einfach ein GIF sein: Für lustige Tweets, oder für eine Animation innerhalb von H5P Elementen wie Dialog Cards, Image Pairing und Co. GIFs machen es möglich, hier vielfältigere Aufgabenformate umzusetzen. Mit Media Converter Flex 4 kann man Videos gewohnt einfach in GIFs umwandeln.
  • MP3-Aufnahme-Funktion: Die vorinstallierte Sprachmemos-App macht nur m4a-Aufnahmen. Für Sprach-Feedbacks, kurze Erinnerungs-Aufzeichnungen und mehr kann es praktisch sein, Aufnahmen direkt im allseits kompatiblen MP3-Format aufzunehmen. Und das gewohnt einfach: Mikro drücken, aufnehmen, fertig ist die MP3-Datei, die man in moodle hochladen, verschicken oder anderweitig teilen kann.
  • Bilder in PDF-Dateien umwandeln: In der moodle Aufgabe kann man gut PDF-Dokumente annotieren. Mit Media Converter Flex 4 wählt man eines oder mehrere Bilder aus und erhält am Ende ein PDF-Dokument, das man gleich hochladen oder teilen kann. Jedes Bild erhält seine eigene Seite. Zum Reduzieren der PDF-Dateigröße kann man optional gleich noch die Qualität des Bildes anpassen.
  • Bild aufnehmen und als PDF-Datei speichern: Wenn Lernende eine Lösung fotografieren und als PDF-Datei hochladen sollen, geht das Erzeugen der PDF-Datei in einem einzigen, einfachen Arbeitsschritt: Man nimmt ein Foto auf und Media Converter Flex 4 speichert es sofort als PDF-Datei ab.
  • Natives Teilen bei Stapelverarbeitung: Nutzer*innen können in allen Bereichen eine Stapelverarbeitung durchführen und so zum Beispiel mehrere Videos oder Bilder auf einmal umwandeln. Das spart viele Arbeitsschritte. Die umgewandelten Medien lassen sich nun auf einmal über die native Teilen-Funktion des Betriebssystems mit anderen Apps teilen und so etwa via MS Teams verschicken oder in eine Cloud hochladen.
  • Weitere Detailverbesserungen wie ein flüssigeres Verhalten in manchen Bereichen, eine kleinere App-Größe, und mehr.

Ich freue mich schon sehr, wenn Ihr die neuen Funktionen der App nutzen könnt und sie für Euch so hoffentlich noch praktischer wird. Sicherlich könnt Ihr euch vorstellen, dass die Entwicklung dieser Features ziemlich viel Zeit beansprucht. Deshalb mache ich mir im Moment auch viele Gedanken über …

Welches Preis- und Kaufmodell ist das Richtige?

2020 war das Jahr der App-Abos. Vom Kalender über Video-Apps bin hin zur Scanner-App war und ist plötzlich alles ein Abo. Das nervt und diesen Weg werde ich mit Media Converter Flex nicht gehen.

Gleichzeitig ist Media Converter Flex ein kommerzielles Produkt und nicht wie DiDieMail BY oder Porta LMS (zwar bezahlt, jedoch steht der Preis in keinem Verhältnis zum Aufwand) ein reines Hobby. Die vielen Features der Weiterentwicklung haben mich zusammen mit nicht nur einem Hinweis auf den verhältnismäßig sehr günstigen Preis der App haben mich ins Nachdenken über das Preismodell gebracht.

Screenshot einer Twitter Unterhaltung

Welches Preismodell ist also fair und angemessen hinsichtlich Nutzen für Nutzer*innen und meinem Zeitaufwand?

Am einfachsten wäre es, einen Teil der neuen Features kostenlos zu machen und die übrigen per In-App-Kauf (IAP) freischalten zu lassen. Da die App jedoch über MDM-Systeme in Schulen / Institutionen eingesetzt wird und diese Systeme IAPs nicht unterstützt, fällt diese Option weg. Auch das Nutzen von App Bundles ist über VPP wohl nicht möglich (Stand März 2021).

Deshalb sehe ich drei Möglichkeiten:

  1. Alle Bestandskunden bekommen alle Features als kostenloses Update als Dank für die Nutzung. Der Kaufpreis der App erhöht sich für Neukunden auf einen nächsthöheren Preis von 3,59 € (= ca. 1,80 € für Institutionen).
  2. Alle Bestandskunden bekommen alle Features als kostenloses Update für die Nutzung. Der Kaufpreis der App bleibt bei 2,29 €, es gibt per In-App-Kauf aber die Möglichkeit, einmalig oder regelmäßig Trinkgeld zu geben als Dank für die neuen, kostenlosen Funktionen. Diese Möglichkeit können jedoch nur Einzelpersonen machen, Institutionen dagegen profitieren zu 100 % kostenlos.
  3. Der Zeitaufwand wird nicht vergütet, da der bezahlte Preis von 2,29 € schon ohnehin im fairen Verhältnis steht auch für die nun neuen Funktionen. Alle Bestandskunden bekommen alle Features daher als kostenloses Update und der Preis der App bleibt weiterhin bei 2,29 €.

Was denkt ihr? Lasst es mich gerne wissen per Twitter @herrmayr oder per E-Mail!